Unsere Pädagogik

Spielend lerne ich fürs Leben!

Erzähl mir etwas, und ich vergesse es.
Zeige mir etwas, und ich erinnere mich.
Lass es mich tun und ich verstehe.
Konfuzius

 

Kinder sind immer mit allen Sinnen am Lernprozess beteiligt. In dem dynamischen Prozess der Kompetenzentwicklung eignen sie sich ein immer tieferes und besseres Wissen, Können und Handeln an.

Wir wollen die unverwechselbare Eigenart der einzelnen Mädchen und Buben verstehen lernen und diese herausstreichen sowie jedes Kind dabei unterstützen, die eigenen Stärken zu stärken.

  • Spielen basiert auf Freiwilligkeit und trägt auf diese Weise zur Entwicklung der Selbstständigkeit und Selbstbestimmung bei. Der Ausbau des Selbstbildes, sowie des Sach- und Strategiewissen werden ebenfalls unterstützt.
  • Konzentrationsfähigkeit wird durch intensives, wiederholtes Auseinandersetzen mit der Umwelt und mit sich selbst gefördert.
  • Das Handeln ist die Grundlage für das anschauliche Denken. In Spielsituationen gewinnen die Kinder Erfahrungen, die ihnen helfen, Zusammenhänge zu begreifen.
  • Im Spiel wird die sprachliche Kompetenz gefördert, denn die Kinder streben danach, ihrem Handeln auch verbal Ausdruck zu verleihen.
  • Gefühle und Gedanken werden ausgedrückt, die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Interessen können ausgelebt werden und die Phantasie wird angeregt.
  • Zahlreiche Spielprojekte erfordern Spielpartner. Mit ihnen werden Rollen und Regeln besprochen. Auf diesem Weg lernen die Kinder sich durchzusetzen, Lösungen bei Konflikten zu finden, sich von anderen etwas abzuschauen und selbst auszuprobieren.
  • Das Spiel bereitet Spaß und Freude. Lernprozesse, die von positiven Gefühlen begleitet werden, sind besonders effektiv.

Die Feste im kirchlichen Jahreskreis ziehen sich wie ein roter Faden durch das Kindergartenjahr.
Bischofsvikar Dariusz Schutzki begleitet uns pastoral bei den Festen. Er schlüpft beispielsweise vor den Kindern in die Rolle des Heiligen Nikolaus, feiert mit uns St. Martin, vermittelt den Kindern die Bedeutung des Aschenkreuzes, welches sie sich gegenseitig spenden dürfen,… Sein Herz für Kinder und seine unkomplizierte, „situationselastische“ (Eigenaussage) Art lassen jedes Zusammenkommen zu einem einzigartigen Erlebnis werden.
Wir erarbeiten mit den Kindern Bibelgeschichten und religiöse Themen vorwiegend nach dem reformpädagogischen Ansatz von Franz Kett. Dieser ganzheitliche, sinnorientierte, daseins und beziehungsorientierte Ansatz berührt Hand, Herz und Verstand gleichermaßen.

Beim gleitenden Gabelfrühstück, der Jause am Nachmittag sowie beim gleitenden Mittagessen werden die individuellen Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt. Der Zeitpunkt darf frei gewählt werden (je nach Hungergefühl, Spielsituation, TischnachbarIn, …).